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Positiv vs. Negativ: Was bringt mehr?

Immer diese kryptischen Überschriften……

Aber was soll das heißen? Und warum ist das sogar ziemlich wichtig?

Nehmen wir uns ein Beispiel vor:
Folgende Situation:

Es ist Frühjahr, es ist viel zu tun, viel Arbeit im Garten und im Haus/der Wohnung. Weiters persönliche Verpflichtungen, arbeiten soll man auch noch, dann noch einige Dinge einkaufen, und und und…

Da kann einem schon mal die Zeit ausgehen, oder nicht?

2 Möglichkeiten gibt es um dies zu lösen.

Hier die Negative Herangehensweise

  • Ich bin gestresst
  • Ich bin unruhig
  • Ich komme nicht zur Ruhe
  • Ich bin permanent KO
  • Ich bin unzufrieden
  • Ich brauche Ruhe
  • Mein Nervenkostüm ist am Limit
  • Ich habe keine Freude
 
hier die Positive Herangehensweise
 
  • Ich denke: Was solls, krieg ich schon hin
  • Ich mache es einfach
  • Ich stelle mir vor wie gut es ist, wenn ich alles erledigt habe
  • Ich mache was ich kann, was nicht geht kann ich nicht erledigen – das mache ich morgen, oder übermorgen, oder überübermorgen. Macht ja nix, ich geissele mich ja nicht selbst
  • Resultat: Ich bin zwar eingeteilt, aber gechillt
  • Ich bin ruhig
  • Ich habe ausreichend Zeit
  • Ich bin nicht KO
  • Ich bin zufrieden
  • Mein Nervenkostüm ist intakt
  • Ich bin gut drauf

Das Endresultat ist ident!!!

In beiden Fällen ist alles erledigt, bei der positiven Herangehensweise dauert es vermutlich etwas länger – aber ist das ein Problem?
Ich habe mir doch den Zeitplan selbst gemacht, dann ändere ich den eben um.
dinge die ich nicht verschieben kann, mache ich halt gleich, der Rest muss warten. 

Wo ist das Problem??

Das Problem ist nur im Kopf – der sich das alles einfach so einbildet.

Nur: mit einer negativen Einstellung findet man keine Ruhe, man läuft immer unrund und man ist nie zufrieden.

So – und NUR SO – entstehen psychische Probleme, kleine und große, so kann sich das in den allgegenwärtigen Ausdruck “Burnout” fortsetzen….

Leute!! Schaltet euer Hirn ein!

Das Leben ist zu wertvoll um darauf zu verzichten. Geht mit einem Lächeln durchs Leben, halst euch doch selbst nicht immer zuviel auf. Was passiert denn wenn Dinge ein paar Stunden oder Tage später erledigt sind? NICHTS!!

Nur euch gehts wesentlich besser.
Nehmt doch mal die Ideen und Tipps an, die euch Leute wie ich geben. Es funktioniert auf jeden Fall.
Ich sitze da am PC, klopf den Text in die Webseite, Kopfhörer mit guter Musik auf Vollgas auf der Birne und bin gut drauf. Ich muss in ca. 6h aufstehen, na und? Dann schlaf ich halt heute mal nicht so viel, das wird schon wieder.
Mir gehts gut und ich bin gut stressfrei, trotz eines anstrengenden Jobs, Kinder, Familie, Gartenarbeit usw. usw.  Geht ganz easy…

 

Noch ein kleiner Tipp am Ende, ich hab dies schon mal in einem anderen Post geschrieben, aber ihr seht, es ist immer das idente Prinzip:

Als ich aufhörte, durch mein Leben zu hetzen, war ich erstaunt darüber, für wie viel mehr Leben ich plötzlich Zeit hatte.

chillt mal….

 

TIPP3: Setze Prioritäten

Atme tief durch und setze Prioritäten, um Überforderung vorzubeugen. Versuche deine Aufgaben anhand von zwei Kategorien einzuschätzen und in eine Reihenfolge zu bringen: Wichtigkeit und Dringlichkeit. 

Welche Aufgaben sind wie wichtig und welche von ihnen erfordern wie dringend eine Lösung?

 Fokussiere dich zunächst auf wichtige Probleme, die dringend eine Lösung erfordern und gehe dann Schritt für Schritt zur nächsten Aufgabe weiter. 

Diese Strategie ist auch als das Eisenhower Prinzip bekannt. Du kannst die Dinge, die du bereits erledigt hast, auch gerne abhaken. 

Das macht deinen Fortschritt sichtbar und steigert deine Motivation. 

Tipp2: Verankere dich im Moment

In Momenten, in denen du Überforderung verspürst, gehen dir vermutlich tausend Gedanken durch den Kopf. Dann kann es schnell passieren, dass du dich nicht mehr auf das Hier-und-Jetzt konzentrieren kannst, sondern dich in deinen Sorgen und Zweifeln verlierst. Um dich im Moment zu verankern und deine Gedanken zu ordnen, kann dir die 5 – 4 – 3 – 2 – 1 Übung helfen.

Sieh dich um und nimm dir 5 Dinge bewusst wahr. Was siehst du? Fokussier dich nun auf die Geräusche, die dich umgeben. Finde 4 unterschiedliche Geräusche, die du hören kannst. Was hörst du? Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Finde 3 Dinge, die du körperlich spürst. Was spürst du? Finde nun 2 unterschiedliche Geschmäcke zu schmecken. Welche sind es? Sauer, salzig, scharf oder bitter? Auch wenn du keine konkreten Worte findest, um es zu beschreiben, so versuche neugierig einen Unterschied zwischen den Geschmäckern bewusst zu machen. Widme dich nun wieder deinem Geruchssinn. Identifiziere und benenne einen konkreten Geruch, den du wahrnimmst. Ob Tee, Kaffee, gewaschene Kleidung oder ein Geruch von Außen – Versuche deine Eindrücke neutral zu beschreiben, statt sie zu beurteilen. Wenn wir beurteilen, ob etwas gut, schlecht, richtig oder falsch ist, neigen wir wie automatisch dazu, wie bisher gewohnt auf Situationen zu reagieren und wieder in alten Stress zu verfallen.       

Tipp1: Den Blickwinkel verändern

Wenn du dich überfordert fühlst, erscheinen Probleme oft als unüberwindbar. Den Blickwinkel auf die Situation zu verändern, kann bereits dazu beitragen, dass das Gefühl der Überforderung abnimmt. Versuche eine neugierige Haltung der Situation gegenüber einzunehmen: Wie ein Bergsteiger, der einen unbekannten Gipfel besteigen will. Indem du das, was vor dir liegt, als „Herausforderung“ statt „Problem“ wahrnimmst, kann sich bereits dein Blick auf die Situation verändern und dich zuversichtlicher stimmen.

Unsere Denkmuster sind oft erlernt und deshalb nur schwierig zu kontrollieren. Gedanken wie „Ich kann das nicht“ oder „Das wird sowieso nichts“ schießen manchmal fast wie automatisch in den Kopf. Auch perfektionistische Ansprüche wie „Mach bloß keine Fehler“ können dazu führen, dass du Situationen als überfordernd wahrnimmst.

8 Tipps bei Überforderung (!!!)