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Tipp2: Verankere dich im Moment

In Momenten, in denen du Überforderung verspürst, gehen dir vermutlich tausend Gedanken durch den Kopf. Dann kann es schnell passieren, dass du dich nicht mehr auf das Hier-und-Jetzt konzentrieren kannst, sondern dich in deinen Sorgen und Zweifeln verlierst. Um dich im Moment zu verankern und deine Gedanken zu ordnen, kann dir die 5 – 4 – 3 – 2 – 1 Übung helfen.

Sieh dich um und nimm dir 5 Dinge bewusst wahr. Was siehst du? Fokussier dich nun auf die Geräusche, die dich umgeben. Finde 4 unterschiedliche Geräusche, die du hören kannst. Was hörst du? Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Finde 3 Dinge, die du körperlich spürst. Was spürst du? Finde nun 2 unterschiedliche Geschmäcke zu schmecken. Welche sind es? Sauer, salzig, scharf oder bitter? Auch wenn du keine konkreten Worte findest, um es zu beschreiben, so versuche neugierig einen Unterschied zwischen den Geschmäckern bewusst zu machen. Widme dich nun wieder deinem Geruchssinn. Identifiziere und benenne einen konkreten Geruch, den du wahrnimmst. Ob Tee, Kaffee, gewaschene Kleidung oder ein Geruch von Außen – Versuche deine Eindrücke neutral zu beschreiben, statt sie zu beurteilen. Wenn wir beurteilen, ob etwas gut, schlecht, richtig oder falsch ist, neigen wir wie automatisch dazu, wie bisher gewohnt auf Situationen zu reagieren und wieder in alten Stress zu verfallen.       

Tipp1: Den Blickwinkel verändern

Wenn du dich überfordert fühlst, erscheinen Probleme oft als unüberwindbar. Den Blickwinkel auf die Situation zu verändern, kann bereits dazu beitragen, dass das Gefühl der Überforderung abnimmt. Versuche eine neugierige Haltung der Situation gegenüber einzunehmen: Wie ein Bergsteiger, der einen unbekannten Gipfel besteigen will. Indem du das, was vor dir liegt, als „Herausforderung“ statt „Problem“ wahrnimmst, kann sich bereits dein Blick auf die Situation verändern und dich zuversichtlicher stimmen.

Unsere Denkmuster sind oft erlernt und deshalb nur schwierig zu kontrollieren. Gedanken wie „Ich kann das nicht“ oder „Das wird sowieso nichts“ schießen manchmal fast wie automatisch in den Kopf. Auch perfektionistische Ansprüche wie „Mach bloß keine Fehler“ können dazu führen, dass du Situationen als überfordernd wahrnimmst.

8 Tipps bei Überforderung (!!!)